Wenn Sie kürzlich eine Packung Sapori Amaretti Almonds gekauft haben, sollten Sie jetzt aufpassen: Die italienischen Mandelkekse stehen wegen erhöhter Blausäurewerte im Fokus eines Rückrufs. Was genau passiert ist – und wie Sie betroffene Chargen erkennen und was Sie tun sollten – erfahren Sie hier.

Rückrufaktion gestartet am: 04.12.2025 ·
Betroffenes Produkt: Sapori Amaretti Mandeln 175 g ·
Gefundene Substanz: Blausäure (erhöhte Konzentration) ·
Hersteller: Colussi S.p.A. ·
Grund der Warnung: Gesundheitsgefahr durch Cyanid

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
3Zeitleisten-Signal
  • 03.12.2025: Deutsche Behördenwarnung veröffentlicht (Lebensmittelwarnung.de)
  • 04.12.2025: Erste Medienberichte (Kurier.at, RTL.de) (Lebensmittelwarnung.de)
  • 10.12.2025: Warnung aktualisiert (Lebensmittelwarnung.de)
4Wie es weitergeht
  • Betroffene Packungen zurückgeben – auch ohne Kassenbon (Lebensmittelwarnung.de)
  • Bei Vergiftungsverdacht sofort Arzt aufsuchen (Lebensmittelwarnung.de)
  • Andere Sapori-Artikel sind nicht betroffen (Lebensmittelwarnung.de)

Sechs entscheidende Fakten auf einen Blick:

Merkmal Wert
Produktname Sapori Amaretti Almonds 175 g
Hersteller Colussi S.p.A. (Italien)
Vertrieb in Österreich, Deutschland
Rückrufdatum 04.12.2025
Gefundene Substanz Blausäure (Cyanid)
Risikobewertung Hoch – Verzehr kann zu Vergiftungen führen

Welche Kekse werden wegen Blausäure zurückgerufen?

Betroffenes Produkt: Sapori Amaretti Almonds 175 g

  • Der Rückruf betrifft ausschließlich die italienischen Mandelkekse der Marke Sapori in der 175-g-Packung (Lebensmittelwarnung.de – amtliches Portal).
  • Die Warnung gilt für Deutschland und Österreich; der Hersteller Colussi S.p.A. mit Sitz in Mailand hat den Rückruf vorsorglich eingeleitet (Lebensmittelwarnung.de).

Chargennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten

  • Betroffen sind die Chargen mit den Lot-Nummern L355122 1 und L355237 1 (Lebensmittelwarnung.de).
  • Die zugehörigen Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) sind der 02.05.2026 und der 25.08.2026 (Lebensmittelwarnung.de).

Hersteller: Colussi S.p.A.

  • Colussi S.p.A. ist ein italienischer Lebensmittelhersteller mit Sitz in Mailand. Die offizielle Kundeninformation des Unternehmens bestätigt denselben Rückruf und dieselben MHDs (Lebensmittelwarnung.de – PDF-Kundeninfo).
Fazit: Verbraucher in Deutschland und Österreich sollten ihre Packung Sapori Amaretti Almonds 175 g sofort prüfen. Betroffene: Packung nicht verzehren, zurückbringen. Händler: Kaufpreis auch ohne Bon erstatten.

Die schnelle Reaktion der Behörden und des Herstellers zeigt, dass die Kontrollmechanismen funktionieren, auch wenn die Ursache noch nicht abschließend geklärt ist.

Was bedeutet Amaretti auf Italienisch?

Herkunft des Wortes Amaretti

  • „Amaretti“ leitet sich vom italienischen Wort „amaro“ (bitter) ab (Wikipedia – Enzyklopädie).
  • Der Name verweist auf die traditionelle Verwendung von Bittermandeln, die dem Gebäck eine charakteristische, leicht bittere Note verleihen.

Amaretti als klassische italienische Mandelkekse

  • Traditionell werden Amaretti aus Bittermandeln, Zucker, Eiweiß und Mandelmehl zubereitet (Essen & Trinken – deutsches Kochportal).
  • Die Bittermandeln enthalten Amygdalin, einen natürlichen Stoff, der im Körper Blausäure freisetzen kann (Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) – wissenschaftliche Behörde). Bei geringem Verzehr unbedenklich, bei erhöhter Konzentration kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen.
Fazit: Amaretti sind traditionelle italienische Mandelkekse, deren typische Bitternote von Bittermandeln stammt. Die enthaltene Blausäurevorstufe ist bei normalem Verzehr unbedenklich – bei den zurückgerufenen Chargen jedoch überschritten.

Der natürliche Stoff Amygdalin in Bittermandeln ist bei normalen Mengen unbedenklich, doch der Rückruf verdeutlicht, dass die Dosis das Gift macht.

Was ist in Amaretti drin?

Zutaten traditioneller Amaretti

  • Traditionell werden Amaretti aus Bittermandeln, Zucker, Eiweiß und Mandelmehl zubereitet (Essen & Trinken – deutsches Kochportal).

Wie schmeckt Amaretti?

Geschmack: süß-mandelig mit leichter Bitternote

  • Amaretti schmecken süß-mandelig, mit einer dezenten Bittermandel-Note, die den typischen Charakter ausmacht (RTL.de – deutsches Nachrichtenportal).
  • Die Bitternote entsteht durch das Amygdalin – genau dieser Stoff kann in hohen Dosen Blausäure freisetzen, was den Rückruf erklärt.
Fazit: Amaretti sind traditionelle italienische Mandelkekse, deren typische Bitternote von Bittermandeln stammt. Die enthaltene Blausäurevorstufe ist bei normalem Verzehr unbedenklich – bei den zurückgerufenen Chargen jedoch überschritten.

Der natürliche Stoff Amygdalin in Bittermandeln ist bei normalen Mengen unbedenklich, doch der Rückruf verdeutlicht, dass die Dosis das Gift macht.

Welche Kekse sind unbedenklich?

Alle anderen Amaretti-Marken ohne Rückruf

Worauf beim Kauf achten?

  • Auf der Verpackung das MHD und die Lot-Nummer prüfen – nur die genannten Daten sind betroffen.
  • Bei Unsicherheit: beim Händler nachfragen, ob das Produkt aus dem Sortiment genommen wurde.
  • Für alle, die auf Nummer sicher gehen wollen: selbst backen, denn bei kontrollierten Zutaten besteht kein Risiko (Einfach Backen – Rezeptportal).
Der Knackpunkt
George Thomas Thompson Bennett

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