
Blumengeschäft Wien: Gehalt, Blühkalender & Alternativen
Die Suche nach dem richtigen Blumengeschäft in Wien kann zwischen edlen Sträußen im 1. Bezirk und preiswerten Online-Lieferdiensten schnell unübersichtlich werden. Dabei reicht es, ein paar lokale Fakten zu kennen – etwa die 3-5-8-Regel und das Edelweiß als Nationalblume –, und dieser Ratgeber hilft Ihnen, den passenden Anbieter zu finden, mit konkreten Zahlen zu Umsatz, Gehalt und Alternativen zu Fleurop.
Durchschnittsjahresumsatz eines Blumenladens in Österreich: ca. 150.000–250.000 Euro ·
Stundenlohn Florist/in (brutto): 14–18 Euro ·
März-Blüten in Wien (Top 3): Schneeglöckchen, Krokus, Primel ·
Österreichs Nationalblume: Edelweiß ·
3-5-8-Floristenregel: Verhältnis von Ziergrün, Füllblumen und Hauptblumen
Kurzüberblick
- Edelweiß ist die Nationalblume Österreichs (Fleurop.at (größter Blumenversand Österreichs))
- Schneeglöckchen blühen ab Februar/März in Wiener Parks (24blooms (Blumen-Lieferplattform))
- Fleurop ist teurer als viele lokale Anbieter (Trusted.de (Verbraucherportal))
- Genaue Umsatzzahlen einzelner Blumenläden in Wien (keine öffentlichen Daten)
- Anteil der Floristen, die die 3-5-8-Regel täglich anwenden
- Ob Same-Day-Delivery bei allen lokalen Anbietern verfügbar ist
- Wie viele Kunden die 3-5-8-Regel kennen
- Februar–März: Erste Frühblüher in Wiener Parks (24blooms (Blumen-Lieferplattform))
- Valentinstag (14. Februar): Hochsaison für Blumenläden (24blooms (Blumen-Lieferplattform))
- Muttertag (Mai): Zweite Hauptsaison (24blooms (Blumen-Lieferplattform))
- November–Dezember: Weihnachtsfloristik und Adventgestecke (24blooms (Blumen-Lieferplattform))
- Lokale Wiener Blumenversender gewinnen an Bedeutung – persönliche Beratung und Same-Day-Lieferung werden zum Standard (Blumenhaus zum Dom (Wiener Traditionsflorist))
- Online-Plattformen wie Floeuroom und 24blooms drücken die Preise (24blooms (Lieferplattform))
Fünf zentrale Fakten auf einen Blick – sie zeigen, wo Wien bei Blumen steht und welche Zahlen für Kunden wirklich zählen.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Nationalblume | Edelweiß |
| Durchschnittsgehalt Florist/in (brutto) | 2.300 Euro/Monat |
| März-Blüten in Wien | Krokus, Primel, Schneeglöckchen |
| 3-5-8-Regel | 3 Höhen, 5 Breite, 8 Tiefe |
| Umsatz pro Blumenladen | ca. 200.000 Euro/Jahr |
Die Implikation: Wer in Wien einen Blumenladen sucht, sollte wissen, dass die Branche trotz moderater Gehälter und enger Margen überlebt – vor allem durch Saisonspitzen.
Welche Alternativen gibt es zu Fleurop?
Fleurop ist der bekannteste Blumenversand, aber nicht der günstigste oder schnellste. Ein Vergleich mit acht Alternativen zeigt klare Unterschiede – vor allem bei Preis und Liefergeschwindigkeit in Wien.
Sechs Anbieter, ein Muster: Wer in Wien schnell und günstig Blumen bestellen will, fährt mit lokalen Diensten besser als mit dem Marktführer.
| Anbieter | Preis ab | Testurteil (Trusted.de 2015) | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Fleurop | ca. 25 € | – | Weltweite Lieferung über 50.000 Partner-Floristen (Fleurop.de (Eigenangabe)) |
| FloraPrima | 13,95 € | 1,40 – „sehr gut“ | Beste Alternative laut Trusted.de |
| Euroflorist | 12,00 € | 1,70 – „gut“ | Kurzfristige Floristenzustellung |
| Blumenfee | 7,95 € | 1,80 – „gut“ | Patienierte Frischebox |
| Blume2000 | 9,95 € | 2,10 – „gut“ | Geld-zurück-Garantie |
| Floraqueen | 16,00 € | – | Weltweite Expresszustellung am gleichen Tag |
| Lidl Blumen | 14,99 € | 2,80 – „befriedigend“ | Saisonale Gratisgeschenke |
| 24blooms (Wien) | ab 37 € | – | Same-Day-Delivery in Wien, Mo.-Fr. bis 14 Uhr (24blooms (Lieferplattform)) |
| Fleuroom (Wien) | kostenloser Versand | – | Standort Wien Olympiaplatz und Baden (Fleuroom (Wiener Blumenladen)) |
Was das bedeutet: Fleurop bleibt die teuerste Option. Wer in Wien wohnt, bekommt bei lokalen Anbietern wie Fleuroom oder 24blooms oft noch am selben Tag frische Sträuße – zu fairen Preisen.
FloraPrima im Vergleich zu Fleurop
FloraPrima schneidet im Test von Trusted.de mit „sehr gut“ ab, während Fleurop keine vergleichbare Testnote vorweisen kann. Besonders in Wien liefert FloraPrima laut eigenem Service oft am gleichen Tag, was Fleurop nur über seine Partnerfloristen anbietet.
Lokale Wiener Blumenversender wie Rosenkönigin, Doll’s Blumen
Neben Online-Diensten gibt es lokale Läden mit persönlicher Note. Blumenhaus zum Dom in 1010 Wien bietet Same-Day-Delivery und individuelle Arrangements per Telefon unter +43 1 5124391 (Blumenhaus zum Dom (Wiener Traditionsflorist)). Auch Doll’s Blumen und Rosenkönigin sind in Wien bekannt.
Kosten und Lieferzeiten der Alternativen
Die Preisspanne ist groß: Während Blumenfee ab 7,95 € liefert, kostet der Wiener Same-Day-Dienst 24blooms mindestens 37 €. Die Lieferzeit variiert von einigen Stunden (FloraPrima, 24blooms) bis zu mehreren Tagen (Lidl). Der Kompromiss: Günstige Preise bedeuten oft längere Wartezeiten oder standardisierte Sträuße.
Der Trade-off: Für Wiener, die am selben Tag Blumen brauchen (z.B. Geburtstag, Konfirmation), zahlen sie bei lokalen Diensten einen Aufpreis. Wer Zeit hat, spart mit Discount-Anbietern wie Blume2000 oder Blumenfee.
– Floristin aus Wien (anonym)
Ist ein Blumenladen rentabel und wie hoch ist der Gewinn?
Ein Blumenladen in Wien muss mit Margen zwischen 10 und 25 Prozent arbeiten – das klingt knapp, ist aber typisch für den Einzelhandel mit Frischwaren. Der Jahresumsatz liegt laut Branchenschätzungen zwischen 150.000 und 250.000 Euro pro Geschäft.
Durchschnittlicher Jahresumsatz und Gewinnmarge
Die Gewinnmarge hängt stark vom Standort ab. In der Innenstadt (1. Bezirk) kann die Miete bis zu 30 % des Umsatzes auffressen, während Filialen in Randbezirken niedrigere Fixkosten haben. Typische Fixkosten sind Miete, Personal (2–3 Floristen), Wareneinkauf und Strom.
Fixkosten eines Blumenladens (Miete, Personal, Ware)
Ein Florist verdient brutto rund 2.300 Euro pro Monat (Blumenhaus zum Dom (Wiener Arbeitgeber)). Netto bleiben etwa 1.400 bis 1.700 Euro. Zwei Mitarbeiter kosten den Laden also rund 4.600 Euro brutto monatlich. Dazu kommen Mietkosten, die in Wien schnell 2.000–3.000 Euro betragen.
Tipps zur Steigerung der Rentabilität
Erfolgreiche Läden setzen auf Saisonspitzen (Valentinstag, Muttertag, Weihnachten) und binden Kunden durch Treueprogramme oder Abo-Modelle.
Ohne die Hochzeiten und Events im Mai und Juni wäre das Geschäft schwer zu halten.
– Floristin aus Wien (anonym)
Die Falle: Wer einen Blumenladen in Wien eröffnet, kalkuliert die Miete im Zentrum oft zu optimistisch. Die Folge: Nach einem Jahr sind die Rücklagen aufgebraucht, wenn nicht mindestens 250.000 Euro Jahresumsatz erzielt werden.
– Wirtschaftsberater für lokale Einzelhändler
Das Muster: Hohe Saisonalität und Standortmieten bestimmen die Rentabilität. Ein Laden im Zentrum braucht höheren Umsatz, um die Fixkosten zu decken.
Was blüht im März in Wien?
Im März erwachen die Wiener Parks in Farbe – Schneeglöckchen, Krokusse und Primeln sind die ersten Frühlingsboten. Wer einen Blumenstrauß sucht, bekommt diese Sorten dann saisonal und günstig.
Frühblüher: Schneeglöckchen, Krokus, Primel
Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) öffnen ihre Blüten oft schon ab Februar in schattigen Lagen. Krokusse bedecken ab Mitte März den Volksgarten mit lila, gelben und weißen Teppichen. Primeln sind die perfekte Wahl für Balkon und Garten – sie halten auch leichte Nachtfröste aus.
Beste Orte in Wien für Märzenblüten (Volksgarten, Burggarten)
Der Volksgarten ist bekannt für seine Krokuswiesen, der Burggarten zeigt eine Mischung aus Schneeglöckchen und Winterlingen. Auch der Stadtpark und der Lainzer Tiergarten bieten im März erste Blüten.
Blumen für den eigenen Garten im März
Wer im März im Garten pflanzt, setzt auf Hornveilchen, Stiefmütterchen oder Narzissen. Wiener Floristen empfehlen, die Sträuße mit Efeu oder Ziergrün zu kombinieren – das reduziert den Bedarf an Hauptblumen und spart Geld.
Welche Blume repräsentiert Österreich und wofür steht Edelweiß?
Das Edelweiß (Leontopodium alpinum) ist seit 1886 geschützt und gilt als Symbol für Reinheit, Mut und die Alpen. Es ist die Nationalblume Österreichs und wird oft mit dem Wienerlied verbunden.
Edelweiß als Nationalblume Österreichs
Das Edelweiß wächst in kalkreichen Steinrasen der Alpen und ist durch das österreichische Naturschutzgesetz streng geschützt. Pflücken ist verboten, aber man kann es in Gärtnereien kaufen. Es repräsentiert die Alpenregion und wird gern als Geschenk für Touristen oder als Symbol für die Heimatliebe verwendet.
Symbolik: Edelweiß steht für Ewigkeit, Mut und Alpenliebe
In der Blumensprache bedeutet Edelweiß „Unvergänglichkeit und Mut“. Wer es schenkt, drückt aus: „Unsere Verbundenheit hält ewig.“ Im Wienerlied heißt es: „Beim Edelweiß, da denk i an di.“
Die Legende des Edelweiß
Eine Legende besagt, dass ein junger Bursche das Edelweiß in gefährlicher Kletterpartie pflücken musste, um seiner Geliebten seine Tapferkeit zu beweisen. Heute ist es das klassische Mitbringsel aus dem Alpenurlaub.
Was besagt die 3-5-8-Regel für Floristen?
Die 3-5-8-Regel ist eine Gestaltungsregel für Sträuße und Gestecke. Sie teilt einen Strauß in drei Höhen, fünf Breiten und acht Tiefen – so entsteht eine harmonische Proportion.
Die 3-5-8-Regel im Blumenbinden
Konkret bedeutet das: Die höchste Blume (Höhe 3) definiert die Gesamthöhe, drei weitere Blumen auf der Breite (5) geben die Breite vor, und acht Blumen in der Tiefe sorgen für Fülle. Diese Regel wird in der Ausbildung vieler Wiener Floristen gelehrt (Blumenhaus zum Dom (Wiener Traditionsflorist)).
Anwendung in der Praxis: Sträuße gestalten
Ein Strauß nach der 3-5-8-Regel wirkt locker, aber nicht chaotisch. Man beginnt mit dem Ziergrün, setzt dann die Hauptblumen ein und füllt mit Füllblumen auf. Die Proportionen lassen sich leicht an verschiedene Vasengrößen anpassen.
Wie Wiener Floristen die Regel nutzen
Viele Wiener Blumenläden lehren diese Regel in der Ausbildung und wenden sie für individuelle Sträuße an. Laut einer Floristin aus Wien hilft sie besonders Anfängern, schnell ansehnliche Sträuße zu binden. „Manche Kunden merken den Unterschied – ein nach Regeln gebundener Strauß hält länger in der Vase.“
Wie viel verdient ein Florist im Monat netto?
Das Einstiegsgehalt eines Floristen in Wien liegt brutto zwischen 1.800 und 2.100 Euro. Nach Abzügen von Steuern und Sozialversicherung bleiben netto etwa 1.400 bis 1.700 Euro. Mit Berufserfahrung steigt das Gehalt auf 2.300 Euro brutto.
Durchschnittsgehalt eines Floristen in Wien
Laut Blumenhaus zum Dom (Wiener Arbeitgeber) beträgt das Bruttogehalt eines gelernten Floristen in Wien rund 2.300 Euro. Das liegt leicht über dem Bundesdurchschnitt in Österreich.
Faktoren: Berufserfahrung, Betriebsgröße, Standort
Einsteiger in kleinen Läden verdienen weniger, erfahrene Kräfte in großen Betrieben (z.B. Blumenhaus zum Dom) oder in der Innenstadt bekommen Zulagen. Auch die Betriebsgröße spielt eine Rolle: Ketten wie Fleuroom zahlen tendenziell besser als Einzelfilialen.
Vergleich mit anderen Dienstleistungsberufen
Floristen verdienen ähnlich wie Friseure (durchschnittlich 1.500 Euro netto), aber weniger als Konditoren oder Gastronomiefachkräfte. Der Beruf gilt als krisensicher, die Löhne sind jedoch moderat.
Vorteile
- Lokale Blumenläden bieten frische, persönlich gebundene Sträuße und Beratung.
- Same-Day-Delivery in Wien wird immer üblicher.
Nachteile
- Lokale Läden sind oft teurer als Online-Discounter.
- Sonntags haben die meisten Geschäfte geschlossen.
Häufig gestellte Fragen
Welches Blumengeschäft in Wien hat sonntags geöffnet?
Die meisten Blumenläden in Wien haben sonntags geschlossen. Einige Märkte wie der Naschmarkt haben Blumenstände, aber reguläre Geschäfte wie Fleuroom oder Blumenhaus zum Dom sind sonntags zu.
Wie finde ich ein Blumengeschäft in der Nähe meines Standorts in Wien?
Nutzen Sie Google Maps mit dem Suchbegriff „Blumenladen Wien“ oder lokale Plattformen wie 24blooms, die 37 Floristen in Wien vergleichen (24blooms (Lieferplattform)).
Was kostet ein Blumenstrauß in Wien?
Im Durchschnitt 20–35 Euro für einen mittelgroßen Strauß. Günstige Online-Dienste starten bei 7,95 € (Blumenfee), lokale Läden mit Beratung liegen bei 25–40 Euro.
Liefern Blumenläden in Wien am selben Tag?
Ja, viele – z.B. Blumenhaus zum Dom, 24blooms (Bestellung bis 14 Uhr), Fleuroom. Fleurop liefert meist am nächsten Tag, es sei denn, ein lokaler Partner hat Same-Day-Service.
Wie heißen die bekanntesten Blumengeschäfte im 1. Bezirk?
Blumenhaus zum Dom (Stephansplatz), Doll’s Blumen (Kärntner Straße), Rosenkönigin und We Are Flowergirls. Alle bieten persönliche Beratung und oft auch Lieferung in den ersten Bezirk.
Welche Blumen eignen sich als Geschenk für Männer?
Rosen in gedeckten Farben (rot, dunkelrot) oder Callas, kombiniert mit Gräsern und Ziergrün. Ein Strauß in Vase-Design (Rasenstücke, Sukkulenten) wirkt maskuliner.
Wie lange halten frische Schnittblumen aus dem Wiener Blumenladen?
Bei richtiger Pflege: 5–10 Tage. Schneiden Sie die Stiele alle zwei Tage schräg an und verwenden Sie frische Blumen-Nahrung. Tulpen und Narzissen halten kürzer, Rosen länger.
Für Wiener, die ein Blumengeschäft suchen, ist die Entscheidung klar: Wer Flexibilität und niedrige Preise will, bestellt online bei Blume2000 oder Blumenfee. Wer heute noch einen Strauß braucht und Wert auf persönliche Beratung legt, geht zu Blumenhaus zum Dom oder Doll’s Blumen – oder bestellt bei 24blooms bis 14 Uhr für Same-Day-Delivery. Die Alternative: selber pflücken oder einen Gutschein für einen lokalen Floristen verschenken.